WE DON´T NEED NO MORE TROUBLE

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MAUERFALL EUROPA

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FILME ZUM THEMA FLUCHT – ZU:FLUCHT IM KINO ARSENAL

Ich möchte auf eine viertägige Filmreihe im Kino Arnsenal in Berlin im Oktober 2014 aufmerksam machen.
vom 6. – 9.10.14 zeigt das Kino Arsenal am Potsdamer Platz,
Adresse: Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Kartenbestellung: +49-30-26955-100

Re:fuge! Zu:flucht! Filmtage über Flucht und Migration

HARRAGAS, 2009

Flüchtlinge machen sich jedes Jahr auf den Weg nach Europa. In überfüllten und oftmals kaum seetauglichen Booten versuchen sie den Weg über das Meer zurückzulegen; unzählige Menschen sterben bei der gefährlichen Passage. Die EU schottet derweil ihre Grenzen immer effektiver ab. Technologisch hoch gerüstet überwacht Europa mit Hilfe des Eurosur-Programms den Mittelmeerraum mit Drohnen und Satelliten – der Grenzschutz wird weiter ausgebaut und teilweise bis nach Nordafrika verlagert. Obwohl die Tragödien gesunkener Flüchtlingsschiffe wie dem vor Lampedusa im Oktober 2013 zumindest kurzzeitig die Schlagzeilen bestimmen und ins Bewusstsein dringen, bleiben politische Antworten und humane Lösungen aus. Von einer nennenswerten Reform der EU-Flüchtlingspolitik, die Schutzverantwortung und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt, ist der „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ weit entfernt. Wir brauchen Bilder, die jenseits des Meeres anfangen; Einblicke in die Fliehkräfte bewaffneter Konflikte, in die Orte des Transits und in die Schicksalsgemeinschaften, die entstehen. Erzählungen, die von Europas vorgelagerten Grenzen berichten und danach fragen, warum Menschen aufbrechen, um diese Grenzen zu durchbrechen. Filme über Menschen, Ziele und Hoffnungen, über Lebensrealitäten in den europäischen Städten, über Heldinnen und Helden des eintönigen Alltags und über Flüge, die in Handschellen angetreten werden. Mit den Filmtagen über Flucht und Migration vom 6. bis 9. Oktober im Kino Arsenal und einer Podiumsdiskussion über eine humane europäische Flüchtlingspolitik am 9. Oktober in der Heinrich-Böll-Stiftung bietet die Heinrich-Böll-Stiftung differenzierte Blicke auf die Realitäten und Räume diesseits und jenseits des gemeinsamen Meeres.

HARRAGAS (Merzak Allouache, Algerien 2009, 6.10., in Anwesenheit von Merzak Allouache) „Harragas“ nennt man in Algerien diejenigen, die „illegal“ von Afrika oder den Maghrebländern über das Mittelmeer nach Europa auszuwandern versuchen. Rachid, Nasser und Imene gehören dazu. Gemeinsam bezahlen sie den Schlepper Hassan, der sie in seinem morschen Kahn nach Spanien bringen soll. Eine gefahrenreiche Odyssee beginnt …

FREMD (Miriam Faßbender, Deutschland 2011, 7.10., in Anwesenheit von Miriam Faßbender) beschreibt den von der Not diktierten Aufbruch eines jungen Maliers nach Europa. Seit zweieinhalb Jahren ist er unterwegs in eine Welt, in der er nie leben wollte. Der Film sucht die Beweggründe für diese Flucht und gewährt Einblick in die Lebensumstände und den zermürbenden Alltag von Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg vom subsaharischen Afrika über Algerien und Marokko nach Europa.

NOT WHO WE ARE (Carol Mansour, Libanon 2013, 7.10., in Anwesenheit von Carol Mansour) Wie plant man eine Zukunft, wenn man nicht einmal eine feste Unterkunft hat? In NOT WHO WE ARE erzählen Frauen, die aus Syrien in den Libanon geflüchtet sind, was sie im Exil bewegt: Samar, die ihre Töchter zur Universität schicken wollte und sie nun noch als Teenager verheiratet, Um Raed und Um Ahmad, die sich kärglich in der Bekaa-Ebene im syrisch-libanesischen Grenzgebiet durchschlagen, und Siham, die um ihren Ehemann trauert.

IMAGINING EMANUEL (Thomas A. Østbye, Norwegen 2011, 8.10.) Emanuel ist in Liberia geboren und kam als Bürgerkriegsflüchtling nach Norwegen. Hier hat er 2003 Asyl beantragt, das ihm jedoch mit der Begründung verwehrt wird, man glaube ihm seine Geschichte nicht. IMAGINING EMANUEL setzt bei diesem Unglauben an; bei der Weigerung, einem Menschen seine Geschichte zu glauben.

TO WHOM IT MAY CONCERN (Zakaria Mohamed Ali, Italien 2012, 8.10., in Anwesenheit von Zakaria Mohamed Ali) Rückkehr nach Lampedusa. 2008 dort gelandet, kehrt der junge somalische Journalist Zakaria Mohamed Ali im Sommer 2012 auf die Insel zurück – eine Gelegenheit, sich an seinen Aufenthalt im CIE (Identifikations- und Abschiebungszentrum) zu erinnern und auf die Suche nach verlorenen Erinnerungen zu gehen.

LITTLE ALIEN (Nina Kusturica, Österreich 2009, 8.10., in Anwesenheit von Nina Kusturica, angefragt) Juma und Hishame versuchen versteckt im Fahrgestell eines LKW nach Europa zu flüchten, wo sie zu Gejagten der Grenzbehörden werden. Ahmed, Nura, Achmad und Asha haben es gerade über die Grenzzäune geschafft. In Österreich angekommen, versuchen sie ihr Leben neu zu gestalten. Sie alle sind laute, freche und verliebte Teenager, die für ein selbstbestimmtes Leben kämpfen.

CAN’T BE SILENT (Julia Oelkers, Deutschland 2013, 9.10., nur für angemeldete Schulklassen, in Anwesenheit von Julia Oelkers) Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Nuri (Dagestan), Jacques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan), Sam (Gambia) und Revelino (Elfenbeinküste) leben in verschiedenen Flüchtlingsheimen Deutschlands. Gemeinsam mit der Combo „Strom und Wasser“ gehen sie auf Deutschland-Tournee.

HOW MUCH FURTHER (European Council on Refugees and Exiles, Belgien/Griechenland 2012, 9.10., in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8) Nach einem monate- oder gar jahrelangen Unterwegssein kommen Flüchtlinge in Griechenland an, einem Land, dessen Bevölkerung sich der vollen Wucht der ökonomischen Krise ausgesetzt sieht und dessen Asyl- und Aufnahmesystem vollkommen dysfunktional ist. (kma)

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung.

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AUFRUF VON PRO ASYL "SEENOTRETTUNG JETZT!!!!!"

AUFRUF VON PRO ASYL

Seenotrettung jetzt!

Liebe Freundinnen und Freunde,

am 3. Oktober jährt sich die Katastrophe von Lampedusa. 366 Menschen ertranken bei dem Versuch in der EU Schutz zu finden. Europäische Politikerinnen und Politiker zeigten sich betroffen und versprachen eine Wende in der europäischen Flüchtlingspolitik.

Bis heute ist dies nicht passiert. Im Gegenteil: Über 3.000 Menschen sind in diesem Jahr bereits an den EU Außengrenzen ertrunken, erstickt, verdurstet oder an Erschöpfung gestorben.

Nun soll die italienische Seenotrettungsoperation „Mare Nostrum“ durch eine europäische Frontex-Operation ersetzt werden. Das Rettungsgebiet soll drastisch verkleinert werden. Es ist damit absehbar: Noch mehr Menschen werden sterben.

Dies darf nicht geschehen! Die EU muss das Sterben an ihren Außengrenzen beenden und legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge öffnen. Eine europäische Seenotrettung muss aufgebaut werden. Das EU-Parlament muss sofort die benötigten finanziellen Mittel bereitstellen.

Bitte unterstützt unsere E-Mail-Aktion an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz! >>>

Danke für die Unterstützung!

Günter Burkhardt

Aktionsmaterialien könnt Ihr gerne kostenfrei bei uns bestellen:

Protestpostkarte „Erinnerung an Lampedusa“
http://www.proasyl.de/de/shop/postkarteplakat/

Faltblatt „Flüchtlingspolitik mit Todesfolge“
http://www.proasyl.de/de/shop/1/

Broschüre „Flucht braucht Wege!“
http://www.proasyl.de/de/shop/3/

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STELLUNGNAHME

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AUFRUF VON AMNESTY INTERNATIONAL DEIN BOOT FÜR FLÜCHTLINGE

am 24.September 2014 findet die Aktion „DEIN BOOT FÜR FLÜCHTLINGE“ von Amnesty International den ganzen Tag über am Ostbahnhof Berlin statt. Bitte Alle kommen + Boote falten, helfen die Boote ins Wasser zu setzen!!!

September 2014 – 23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen. Die Abschottungspolitik der Europäischen Union drängt Flüchtlinge und Migranten auf immer gefährlichere Routen. Dagegen wird Amnesty International am 24. September in Berlin ein deutliches Zeichen setzen. Dafür brauchen wir Deine Unterstützung!

Anlässlich des nationalen Flüchtlingstages demonstrieren wir mit einer kreativen Installation gegen die menschenunwürdigen Zustände an Europas Außengrenzen. Mit Tausenden von gefalteten Papierbooten wollen wir der Opfer der europäischen Abschottungspolitik gedenken und einen besseren Flüchtlingsschutz einfordern. Quer durch Deutschland haben über den Sommer Menschenrechtsaktivisten schon unzählige Boote gefaltet. Aber wir brauchen noch mehr!

Hintergrund

Jedes Jahr treten Tausende Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Folter und anderen Misshandlungen die gefährliche Überfahrt an, um nach Europa zu gelangen. Viele von ihnen fliehen vor Konflikten. Andere versuchen, der extremen Armut in ihren Herkunftsländern zu entkommen. Allen gemein ist jedoch, dass sie sich in Europa ein besseres Leben erhoffen. Viele von ihnen erreichen ihr Ziel allerdings nie.

Die von den EU-Regierungen errichtete „Festung Europa“ kostet Jahr für Jahr mehr Menschenleben. Hunderte Flüchtlinge sterben immer wieder bei dem Versuch, die europäischen Küsten zu erreichen, weil sie verdursten oder ertrinken. Einige werden von Patrouillenbooten abgefangen und in ihre jeweiligen Herkunftsländer oder Transitländer zurückgeschickt. Unzählige weitere stranden in angrenzenden Ländern, wo ihre Rechte nicht respektiert werden.

Mit der europäischen Flüchtlingskampagne „SOS Europa“, kämpft Amnesty International dafür, den Schutz von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen zu verbessern und stellt diese tragischen menschlichen „Kosten“ in den Mittelpunkt.

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LOTHAR SPOTTOCK KÜNSTLER + PSYCHOLOGE ÜBER SEINE ARBEIT MIT KLANG + WAHRNEHMUNG

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BAUM YOGA MIT LOTHAR SPOTTOCK

in Verbindung mit dem Baum den Körper entlasten, zur Dehnung anregen, verbunden mit der Natur den Körper wahrnehmen

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IMPULSE MOTARDSTRASSE BERLIN SPANDAU

das Projekt im Auffanglager Motardstrasse,Berlin Spandau braucht Unterstützung

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LANGUAGE OF COLOR

http://www.impulse-projekt.de

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